So, jetzt ist es soweit. Ihr habt euch verlobt, seid überglücklich und beginnt nun damit eure Hochzeit zu planen. Meistens beginnt ihr mit der Locationsuche. Übrigens: solltet ihr mit etwas anderem beginnen, sei euch gesagt: es wird euch leid tun. Die passende Hochzeitslocation zu finden, ist nicht wirklich einfach. Na gut…also ich seid auf der Suche nach einer Location…aber hey. Dafür müsst ihr doch wissen, wie viele Gäste ihr einladen möchtet.
Gästeliste - RieslingliebeAlso setzt man sich Abends zusammen und jeder schreibt mal auf, wen man gerne einladen möchte. Ergebnis: 150 Personen! Uff….1. wie soll man dafür eine Location finden und 2. wer soll das bezahlen? Erst kürzlich haben wir von einer Studie gehört die besagt, dass im Schnitt pro Hochzeit und Gast zwischen 60 und 75 Euro eingerechnet werden müssen.

Wir versuchen hier einen Weg aufzuzeigen, wie wir unsere Gäste ausgewählt und eingeladen haben. Wir standen anfangs sehr schnell an dem Punkt „What? 130 Gäste? Wo kommen die denn alle her?“. Also haben wir uns etwas schlau gemacht und sind einem einfachen Weg gefolgt.

Wir haben uns einen 5 Schritte Plan überlegt, der nachweislich bis heute gut funktioniert. Natürlich hakt er an manchen Ecken etwas, aber er soll euch ja nur ein paar Dinge aufzeigen, an die man denken sollte, wenn man Hochzeitsgäste einlädt.

Gästeliste erstellen

    • Schritt 1: Wir haben alle aufgeschrieben die uns eingefallen sind und wir dabei haben möchten.
    • Schritt 2: Dann haben wir die Familie & die engsten (aber wirklich nur die engsten) Freunde markiert.
      • Schritt 3: Wir sind in Gedanken durchgegangen, mit wem dieser Menschen auf der Liste wir die letzten 12 Monate gesprochen oder uns mal getroffen haben. Die, mit denen wir uns in den letzten 12 Monaten nicht getroffen/gesprochen haben, flogen von der Liste.
      • Schritt 4: Wir waren ja auf der ein oder anderen Hochzeit eingeladen, ohne dass wir so wirklich wussten warum. Wieso sollen wir nun diese auch einladen zu unserer Hochzeit? Also: raus damit.
    • Schritt 5: Zu guter Letzt haben wir die rausgeworfen, die sich gerne unsere (Schwieger-)Eltern gewünscht hätten. „Der Nachbar von Oma Bärbel (Oma Bärbel ist seit 14 Jahren tot) hat immer so leckeren Käsekuchen gebacken. Den müsst ihr einladen!“

Siehe da. Ihr werdet vielleicht keine 50% schaffen so wie wir, aber es wird sich deutlich lichten.

Versteht uns bitte nicht falsch, aber immer wieder hören wir, dass die Brautpaare doch überrascht darüber sind, wie viele Gäste auf der Hochzeit aufgetaucht sind und eigentlich hatten sie mit vielen gar keinen Kontakt mehr.
Möchtet ihr dennoch viele einladen, nicht aber später durchfüttern und verköstigen, dann teilt es doch auf. Alle werden in die Kirche eingeladen. Macht sich auf den Bildern auch sehr gut, wenn man eine volle Kirche vorweisen kann. Dort kann man gemeinsam die Hochzeit erleben und gerne danach auch noch beim Sektempfang dabei sein. Die eigentliche Party wird dann nur noch mit einem Teil dieser großen Gesellschaft gefeiert. Ein fairer Deal wie wir finden.

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